Tipps für die Biotonne im Sommer

02.06.2017 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Damit die Biotonne in den Sommermonaten gar nicht erst unangenehm wird, geben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) Empfehlungen zum richtigen Umgang mit der Tonne, dem Vorsortierge­fäß und den Bioabfällen.

Die Biotonne sollte am besten an einem schattigen Platz stehen und am Abfuhrtag rechtzeitig bis 6 Uhr morgens in den 15 m Ladebereich gestellt werden. Unangenehme Begleiterscheinungen wie üble Gerüche und Ungeziefer lassen sich am besten wie folgt vermeiden:

Die überwiegend nassen Bioabfälle aus der Küche sollten in Zeitungspapier eingewickelt werden. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf.

Das Auslegen des Tonnenbodens mit zerknülltem Zeitungspapier und auch das Einfüllen von holzi­gen Strauchabfällen verhindert das Verdichten der Bioabfälle und damit auch das übermäßige Austreten der Feuchtigkeit in Form von Sickerwasser.

Die Bioabfälle dürfen in dem Behälter auf keinen Fall verdichtet werden. Das Verdichten verhindert die notwendige Belüftung und begünstigt die Bildung des unerwünschten Sickerwassers.

Grasschnitt sollte erst nach dem Antrocknen in die Biotonne gefüllt werden. Dann ist es nicht nur platzsparender, sondern riecht auch weniger als saftiges, grünes Gras.

Die GEB bitten, keine biologisch abbaubaren Plastiktüten zu verwenden. Diese Tü­ten werden in dem relativ kurzen Kompostierungsprozess nicht abge­baut und bleiben am Ende als Siebüberlauf übrig. Pa­piertüten oder sonstiges Papier kann gern genutzt werden. 

Generell ist das tägliche Entleeren des Vorsortiergefäßes in die Biotonne sinnvoll. Zum Aufsaugen der Feuchtigkeit ist auch hier das Auslegen des Bodens mit Papier angeraten. Damit Insekten  keinen Zugang haben, sollte das Vorsortiergefäß geschlossen sein. Leicht geöffnet dagegen sollte die Bio­tonne sein. Das begünstigt die notwendige Luftzirkulation.

Sauber vorsortierte Bioabfälle sind die beste Voraussetzung für das Herstellen eines hochwertigen Kom­posts.

Bei allen Fragen rund um die Abfallbewirtschaftung stehen die Mitarbeiterinnen der GEB unter der Servicenummer 400 5 400 mit Rat und Tat bereit.