Warum bringen Sie den Grünschnitt nicht zum Bioenergiezentrum der GEB?

13.06.2017 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Die geringeren Mengen, die im Vergleich zum Vorjahr im Verlauf der ersten 5 Monate zum Bioener­giezentrum (BEZ) angeliefert wurden, lassen vermuten, dass es sich noch immer nicht herumgespro­chen hat, dass die Anlage nach dem Großbrand im letzten August wieder geöffnet ist. Wir sind von Montag bis Freitag jeweils von 07:00 bis 16:30 Uhr für Sie da.

„Wir wollen und brauchen Ihren Grünschnitt für die Kompostierung“, appelliert Peter Loris, Abtei­lungsleiter des BEZ an die Göttinger Bevölkerung.

Der angelieferte Grünschnitt wird zerkleinert und in der offenen Mietenkompostierung zu hochwerti­gem Grüngutkompost verarbeitet. Ein Teil des Grünschnitts wird als Holzhäckselgut zur weiteren Verwertung im Biomassekraftwerk eingesetzt.

Nur für die Bioabfälle aus den grünen Tonnen gibt es am Standort z.Z. noch keine Verarbeitungska­pazitäten. Sie werden in einem zertifizierten Betrieb in Höxter / Nieheim verarbeitet. Das dort ange­wandte Verfahren ist besonders für die Vergärung der Bioabfälle geeignet. Auf dem Wege der Trockenfermentierung werden die Bioabfälle energetisch genutzt.

Bis auf weiteres kann also am Standort Königsbühl nur Baum- und Strauchschnitt verwertet wer­den. Nach wie vor besteht die Möglichkeit, Kompost – Grüngut- und Biokompost - zu kaufen.

Bei Fragen rund um die kompostierbaren Abfälle und auch die Anwendung des wertvollen Komposts stehen die Mitarbeiter der GEB unter der Servicenummer 400 5 400  mit Rat und Tat bereit.