Sauberkeitskampagne 2010

Jetzt hat der Müll in Göttingen `ne Abfuhr bekommen - Tolles Ergebnis beim stadtweiten Frühjahrsputz XXL

Insgesamt beteiligten sich am stadtweiten Frühjahrsputz rund 70 verschiedene Gruppierungen, überwie­gend Kindertageseinrichtungen, Grund- und weiterführende Schulen, aber auch Familien, Vereine, Kir­chengemeinden und Ortsräte.

Rund 2.500 kleine und große Umweltschützer waren mit magentafarbenen Müllsäcken, Zangen und Handschuhen stadtweit im Einsatz, um für mehr Sauberkeit zu sorgen.

Mit gutem Beispiel voran ging Oberbürgermeister Wolfgang Meyer mit Unterstützung der Drachen­gruppe des St. Michael Kindergartens im Rosengarten und im angrenzenden Wallbereich. Die weniger bekannten Umweltschützer sorgten verteilt über das gesamte Stadtgebiet - von Geismar bis Weende und von Hetjershausen bis Herberhausen – in ihren jeweiligen Arbeits-, Wohn- und Frei­zeitumfel­dern für mehr Sauberkeit.

„Auf Nachfrage in Kindertagesstätten und Schulen erfuhren wir, dass etliche Einrichtungen den Früh­jahrs­putz zum Anlass nahmen, ihre eigene `gute Stube` sauber zu machen,“ so Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben. „Damit haben wir ja ebenfalls einen Anstoß gegeben, sich für mehr Sau­be­keit einzusetzen,“ unterstreicht sie weiter den Umweltschutzgedanken des organisierten Frühjahrsput­zes.

 Gesammelt wurden ca. 11 Kubikmeter Müll, das entspricht dem Inhalt von rd. 120 mehr oder weniger prall gefüllten Müllsäcken. Dazu kamen noch etwa 0,5 Kubikmeter Metallschrott.

So richtig verrückte oder ekelige Abfälle waren nicht dabei. Mengenmäßig auffallend waren arglos wegge­worfene Zigarettenverpackungen und To-Go-Becher jedweder Art. Ansonsten bestand der gesammelte Müll überwiegend aus Verpackungsabfällen, Schnapsflaschen, klassischem Hausmüll, angerotteten Mö­belteilen, Batterien und wie immer aus Autoreifen, Fahrradrahmen und Felgen.

Die Grundidee des von den Göttinger Entsorgungsbetrieben initiierten Frühjahrsputzes, Bewusstsein und Verantwortung für mehr Sauberkeit zu schaffen, steht bei der Aktion XXL stets im Vordergrund. Beim Auf­sammeln des Mülls hatte so mancher Teilnehmer ein Aha-Erlebnis und stellte sich zurecht die Frage, wa­rum das auf dem Weg oder auf der Wiese einfach so fallen gelassen wurde. Und: Warum sich Menschen so viel Mühe geben, ihren alten Fernsehsessel an den Waldrand zu fahren, wo doch der Weg zum Recyc­linghof viel näher wäre und die Anlieferung außerdem kostenfrei ist.

Mehr Informationen zur Sauberkeit und Abfallentsorgung gibt es unter der Servicenummer

400 5 400 bei der GEB. Hier finden auch alle Hinweise zu Verschmutzungen und Schmuddelecken offene Ohren, und das nicht nur anlässlich des Frühjahrsputzes XXL!