Sauberkeitskampagne

Jetzt hat der Müll in Göttingen `ne Abfuhr bekommen - Tolles Ergebnis beim stadtweiten Frühjahrsputz XXL

Insgesamt beteiligen sich am stadtweiten Frühjahrsputz rund 70 verschiedene Gruppierungen, überwie­gend Kindertageseinrichtungen, Grund- und weiterführende Schulen, aber auch Familien, Vereine, Kir­chengemeinden und Ortsräte.

Jedes Jahr sind mehr als 3.000 kleine und große Umweltschützer mit magentafarbenen Müllsäcken, Zangen und Handschuhen stadtweit im Einsatz, um für mehr Sauberkeit zu sorgen.

Mit gutem Beispiel voran geht zumeist der Oberbürgermeister mit Unterstützung vieler kleiner und großer engagierter Umweltschützer. Die weniger bekannten Umweltschützer sorgen verteilt über das gesamte Stadtgebiet - von Geismar bis Weende und von Hetjershausen bis Herberhausen – in ihren jeweiligen Arbeits-, Wohn- und Frei­zeitumfel­dern für mehr Sauberkeit.

„Auf Nachfrage in Kindertagesstätten und Schulen erfuhren wir, dass etliche Einrichtungen den Früh­jahrs­putz zum Anlass nahmen, ihre eigene `gute Stube` sauber zu machen,“ so Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben. „Damit haben wir ja ebenfalls einen Anstoß gegeben, sich für mehr Sau­be­keit einzusetzen,“ unterstreicht sie weiter den Umweltschutzgedanken des organisierten Frühjahrsput­zes.

 Gesammelt werden jährlich ca. 11 Kubikmeter Müll, das entspricht dem Inhalt von rd. 120 mehr oder weniger prall gefüllten Müllsäcken. Dazu kommen noch etwa 0,5 Kubikmeter Metallschrott.

Mengenmäßig auffallend sind arglos wegge­worfene Zigarettenverpackungen und To-Go-Becher jedweder Art. Ansonsten besteht der gesammelte Müll überwiegend aus Verpackungsabfällen, Schnapsflaschen, klassischem Hausmüll, angerotteten Mö­belteilen, Batterien, Autoreifen, Fahrradrahmen und Felgen.

Die Grundidee des von den Göttinger Entsorgungsbetrieben initiierten Frühjahrsputzes, Bewusstsein und Verantwortung für mehr Sauberkeit zu schaffen, steht bei der Aktion XXL stets im Vordergrund. Beim Auf­sammeln des Mülls hat so mancher Teilnehmer ein Aha-Erlebnis und stellt sich zurecht die Frage, wa­rum das auf dem Weg oder auf der Wiese einfach so fallen gelassen wurde. Und: Warum sich Menschen so viel Mühe geben, ihren alten Fernsehsessel an den Waldrand zu fahren, wo doch der Weg zum Recyc­linghof viel näher wäre und die Anlieferung außerdem kostenfrei ist.

Mehr Informationen zur Sauberkeit und Abfallentsorgung gibt es unter der Servicenummer 400 5 400 bei der GEB. Hier finden auch alle Hinweise zu Verschmutzungen und Schmuddelecken offene Ohren, und das nicht nur anlässlich des Frühjahrsputzes XXL!