Allgemeine Informationen

Nach dem Wasserrecht sind die Gemeinden zur Abwasserbeseitigung verpflichtet. In der Stadt Göttingen übernehmen die Göttinger Entsorgungsbetriebe seit dem 01.01.1997 mit ca. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Aufgabe.

Die Tätigkeiten umfassen:

  • Abwasserüberwachung und Grundstücksentwässerung
  • Kanalplanung und -sanierung
  • Bau und Betrieb der Abwasserreinigungsanlage

Das öffentliche Kanalnetz der Stadt Göttingen besteht aus ca. 720 km Kanälen. Dies entspricht einer Strecke von Göttingen bis zum Alpenrand. Hinzu kommen noch ca. 600 km Anschluss-Leitungen. Das Kanalnetz ist überwiegend im Trennsystem, d.h. getrennte Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle, angelegt. Nur etwa 2,4 km sind Mischwasserkanäle. Beim Mischsystem fließen Regen- und Schmutzwasser in einen Kanal. Das Trennsystem leitet Regenwasser durch besondere Regenwasserleitungen direkt in die Gewässer. Mit dem Kanalbau wurde in Göttingen Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, ein großer Teil der Kanalisation stammt aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

Das Göttinger Abwasser wird in der Abwasserreinigungsanlage "Im Rinschenrott" gereinigt und der Leine zugeleitet.